The review for Literary History and Theory

LUCIAN BLAGA ŞI CORESPONDENŢII SĂI GERMANI. CERCUL ELVEŢIAN (I)

December 14, 2014

👤Author

Name: Mihaela Pappu

📄Article

Citation Recommendation: PAPPU, Mihaela. Lucian Blaga şi corespondenţii săi germani. cercul elveţian (I).In: RITL, New Series, VIII, No. 1-4, January-December 2014, p. 77-110.
Titlul: LUCIAN BLAGA ŞI CORESPONDENŢII SĂI GERMANI. CERCUL ELVEŢIAN (I)
Title: LUCIAN BLAGA AND HIS GERMAN CORRESPONDENTS. THE SWISS CIRCLE (I)
Pages: 77-110
Language: Romanian
URL: https://ritl.ro/pdf/2014/5_M_Pappu.pdf

Zusammenfassung: Erstens, berücksichtigt die bevorstehende Arbeit, betitelt „Der deutschsprachige Briefwechsel im Lucian-Blaga-Fonds des Nationalmuseeums für rumänische Literatur”, das verfügbare Archivmaterial bloβ vom Standpunkt der Verfassungssprache aus und verbleibt zugleich als die erste philologische Forschung welche diesen gar übergelesenen Abschnitt der Korrespondenz behandelt und bearbeitet. Um eine aufrichtige und zugängige Übersicht auf die Mannigfaltigkeit des Versands zu gewinnen, gilt es eine thematische und geographisch bedingte Einteilung zu fällen, in dem man die Absender (private od. amtliche) alphabetisch anordnet und deren Briefsammlung chronologisch anreiht, um eine zusammenfassende und ebenso beziehungsfreundliche Beschreibung zu erzielen. Die zehnjährige Anwesenheit (1928–1937) von Lucian Blaga im deutschen Sprachraum (in der Schweiz und in Österreich) als Presseattaché in den rumänischen Gesandtschaften begünstigte die Entstehung eines privaten, amtlichen und kulturellen Beziehungsnetzes, was auch im Schreiben dargelegt bleibt. In diesem Sinn können wir über einen wahren „Schweizer Zirkel” sprechen, über eine Beziehung mit Presse- u. Kulturbehörde aus Deutschland, Österreich, Schweiz, aus der Tschechoslowakei und Poland, genauso wie wir auch seine Kontakte mit Künstlern die zu den deutschsprachigen Minderheiten Rumäniens gehören vernehmen, Sachsen, Schwaben, Ungarn und Juden, wo sich seine Anschauung auf Toleranz am Besten ausübt und ein Ausnahmebeispiel in Groβrumänien darstellt. Die über hundertfünfzig briefliche von etwa vierzig Absendern stammenden Nachrichtenstücke erörtern das tugende Wirken des Dichters Lucian Blaga – einer der ersten Rumänen, welchem kanonische und kultische Unterschiede zu überwinden gelang – als kultureller Vermittler, bzw. Schiedsrichter, inkl. in Sachen was die gemeinschaftlichen Rechte der Minderheiten betrifft und als Anhänger einer liberalen Bewegung, die sich für eine „Vergeistigung der Grenzen”, also für einen überstaatlichen, schrankenlosen Verkehr zwischen Autoren und Kulturwerte verschiedener Völker einstellte.

Schlüsselwörter: Lucian Blaga, „Schweizer Zirkel”, Bernische Kunstgesellschaft, kultureller Vermittler.

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